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Wetter. Trotz 10 Tage mit leichten Nachtfrösten war der Dezember mit 2,6 °C Temperaturabweichung deutlich zu warm. Nur 26 Liter Niederschlag fielen in der zweiten Monatshälfte. Das war dann der zweite viel zu trockene Monat außerhalb der Vegetationsperiode, wo der Boden wieder mit Wasser gefüllt werden sollte. Wir sollten uns langsam über eine Winterbewässerung Gedanken machen.

Im Januar wechselten sich warme und frostige Perioden ab. An 21 Tagen gab es Nachtfröste, davon 2 Tage mit Dauerfrost. Anfang, Mitte und Ende Januar bildete sich eine Schneedecke. Dennoch war es 1 °C zu warm. An 22 Tagen fielen insgesamt 87 Liter Niederschlag. Nach der ersten warmen Februarwoche drang arktische Polarluft mit Schneefall nach Sachsen. Es stellte sich 9 Tage mit Dauerfrost, davon 6 Nächte kälter als - 10 °C, ein. Die kälteste Nacht war am 10. Februar mit - 15 °C. Das Monatsmittel sank vom 5. Februar mit + 3,9 °C (+ 3,3 °C) auf - 3,6 °C (- 4,2 °C).am 15. Februar.
 
Der März war wechselhaft und zu kalt in den ersten beiden Dekaden, mit 12 Tagen mit leichtem Nachtfrost. Erst die sehr warme letzte Woche brachte noch eine positive Temperaturabweichung von 0,9 °C. An 14 Tagen fielen 38 Liter Niederschlag. Außer am 1. und 11. April waren bis Mitte April alle Tage deutlich zu kalt.
 
Vegetation. Die Polarnächte in der ersten Februarhälfte sollten keine Frostschäden angerichtet haben. Anfang April begannen die Reben zu bluten. Am Beginn der zweiten Dekade waren die Blüten der ersten Nickende Milchstern zu sehen.
 
Elbe Pegel in Dresden. Am 6. Februar erreichte der Pegel nach einem sehr nassem Januar und Schneeschmelze in der ersten warmern Februarwoche 461 Zentimeter und die erste Hochwasserwarnstufe, um dann wieder langsam abzufallen. Am 20. März fiel der Pegel erstmals in diesem Frühjahr unter 200 Zentimeter.

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